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Nachhaltige Verpackungen auf dem von CCM und Legacoop Estense initiierten Kongress

Nachhaltige Verpackungen: Auf dem von CCM und Legacoop Estense initiierten Kongress werden die erfolgreichen Rezepte für Kooperationen und die Lebensmittelversorgungskette vorgestellt.

Reduzierung der zunehmenden Menge an Verpackungsmüll und Entwicklung von Verpackungen, die wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar sind: Dies sind die Ziele der Verordnung über Verpackungen und Verpackungsabfälle – PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) –, des neuen europäischen Normenwerks, das bis Ende 2030 den Übergang zu mehr Nachhaltigkeit im Verpackungssektor vorsieht. Um sich über die Auswirkungen der neuen Normen auf die Lebensmittelversorgungskette auszutauschen, haben CCM und Legacoop Estense für Mittwoch, den 9. Oktober, einen technischen Kongress organisiert, auf dem sich alle wichtigen Akteure der Kette, vor allen Dingen diejenigen der Kooperativen, an einen Tisch gesetzt haben: von den Herstellern von Verpackungen auf industrieller Ebene über die Produzenten in der Lebensmittelversorgung – Obst, Wurst, Käse usw. – bis hin zu den Verbrauchermärkten. Ein Tag des Meinungsaustauschs, um die normativen Rahmenbedingungen zu erörtern, erfolgreiche Vorgehensweisen zu präsentieren, Strategien und Entwürfe zu teilen, mit denen jedes Segment der Kette sich aufstellt, um die durch die neue Verordnung Platz greifenden Herausforderungen zu meistern und die damit verbundenen Gelegenheiten wahrzunehmen. Es werden nämlich signifikative Änderungen stattfinden, und zwar nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für die Verbraucher und die Umwelt.

„Die PPWR ist eine ehrgeizige, aber notwendige Herausforderung, um die europäische Industrie zu einer nachhaltigeren Produktion und einen verträglicheren Konsum zu drängen, sodass die Umweltbelastung reduziert und der Übergang zur Kreislaufwirtschaft beschleunigt wird“, präzisiert Davide Faietti, Präsident von CCM, der Kooperative aus Modena, die seit mehr als 50 Jahren im Segment der Verpackungen aus Papier und anderen recycelbaren und kompostierbaren Materialien führend ist. „Wir von CCM versuchen seit jeher, proaktiv zu sein und die Wünsche des Markts vorwegzunehmen; eine zentrale Bedeutung fällt dabei unseren Entwicklungsstrategien, der Innovation und der Nachhaltigkeit zu. Auch gegenüber dieser normativen Weiterentwicklung möchten wir nicht unvorbereitet sein, sondern auf der Welle der Erneuerung mitreiten. Aus diesem Grund haben wir zusammen mit unserem Vertretungsverband Legacoop Estense einen technischen Kongress initiiert, um die Thematik zu erörtern und alle betroffenen Akteure an einen Tisch zu setzen. Wir sind nämlich davon überzeugt, dass wir Ergebnisse von großer Tragweite sowohl für die Umwelt als auch wirtschaftlich erzielen können, wenn wir es schaffen, koordiniert aufzutreten und die Strategien auf jeder Ebene der Kette auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.“

„Als Verband“, bestätigen Cristian Maretti, Präsident auf nationaler Ebene von Legacoop Agroalimentare, und Ilaria Franchini, Verantwortliche auf regionaler Ebene, „sind wir dazu aufgerufen, eine entscheidende Rolle in der Regie zu übernehmen, um Synergien und Allianzen zwischen unseren Kooperativen zu unterstützen und komplexe Projekte innerhalb der Kette zu begleiten, damit sich die wirtschaftliche und die umweltbezogene Nachhaltigkeit nicht nur die Balance halten, sondern auch gegenseitig verstärken. Die Versorgungskette der Kooperativen kann speziell zum Thema der Wiederverwendung bereits seit geraumer Zeit nachweisen, dass sie höchst effizient arbeitet, wie beispielsweise die Erfahrung mit CPR System zeigt. Es handelt sich dabei um eine Kooperative, die die Interessen und Bedürfnisse der Gemüse- und Obstproduzenten, des Vertriebs und der Logistikunternehmen unter einen Hut bringt und dabei die Produktion, die Bewegung und das Recycling der Verpackungen aus Kunststoff mit einklappbaren Seitenwänden und der Paletten in ein Kreislaufwirtschaftsmodell integriert. Wir betrachten das neue Normenwerk als einen weiteren Ansporn, uns zu verbessern, um den Erwartungen der Verbraucher gerecht zu werden und die globalen Herausforderungen anzunehmen, jedoch im Bewusstsein, dass auch die öffentliche Hand einen Beitrag leisten muss: Einerseits durch Zurverfügungstellung konkreter Instrumente und von Ressourcen, um die Unternehmen in der Phase des Übergangs zu mehr Umweltverträglichkeit und Digitalisierung zu unterstützen, andererseits durch Hilfen für die schnelle Umsetzung der normativen Vorgaben und durch entsprechende Leitlinien, sodass die Anwendung der neuen Verordnung zwischen den verschiedenen Ländern reibungslos verlaufen und die Gefahr der Fragmentierung und Ineffizienz ausgeschlossen werden kann.“

Der vom Journalisten des lokalen Fernsehsenders TRC, Pier Paolo Pedriali, moderierte Kongress hat mit den Begrüßungsworten des Präsidenten von CCM, Davide Faietti, und des Nachhaltigkeitsberaters von GranTerre und Coop Alleanza 3.0, Andrea Benini, begonnen. Im Verlauf des Vormittags hat man sich dank der Beiträge der Genossenschaften der Papierproduktionskette (Comieco, vertreten durch den Verantwortlichen für Forschung und Entwicklung Lorenzo Bono) und der Kette der biologisch abbaubaren Kunststoffe (Biorepack, mit dem Präsidenten Marco Versari), beide Gesellschafter von CONAI, einen Überblick über die normativen Neuheiten verschaffen können, die von der neuen Verordnung eingeführt werden; anschließend kamen Renata Pascarelli, Leiterin des Qualitätsmanagements von Coop Italia, und Cinzia Linguerri, Verantwortliche für die Verpackungen bei Conad, als Vertreterinnen der Verbrauchermärkte zu Wort, um die innovativen Strategien des Verpackungsmanagements der zwei Kooperativen zu teilen und die nachhaltigen Praktiken zur Reduzierung der Umweltbelastung hervorzuheben.

Im Verlauf des Nachmittags haben einige der wichtigsten Vertreter der Lebensmittelversorgungskette der Emilia-Romagna über die zu konfrontierenden Herausforderungen und die anzuwendenden Lösungen diskutiert, um den Anforderungen der neuen Normen gerecht zu werden, und eine Übersicht über die besten einzuschlagenden Wege aufgezeigt: Gesprochen haben Claudio Magnani, Leiter des operativen Geschäftsbereichs von Apofruit, Stanislao Fabbrino, Präsident und Geschäftsführer von Fruttagel und Geschäftsführer von Deco Industrie und Marco Alberti, Verantwortlicher für Forschung und Entwicklung der Verpackungen bei GranTerre. Schließlich hat Cesare Vannini, Direktor des Lieferantenmanagements und für Forschung und Entwicklung bei CCM, die innovativen Lösungen von Verpackungen aus Zellstoff vorgestellt.

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