Workshop: die Neue Eu-Verordnung zu Verpackungen
Die Genossenschaftskette von Legacoop für eine nachhaltige (und geteilte) Innovation
Der Inkrafttreten der neuen Europäischen Verpackungsverordnung (PPWR), das für August 2026 geplant ist, bringt – wie bei neuen Regelungen üblich – dringende Verpflichtungen und Verantwortlichkeiten mit sich.
Bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen, haben wir am 18. September in unserem Sitz den Workshop „Die neue EU-Verordnung zu Verpackungen: die genossenschaftliche Lieferkette von Legacoop für eine nachhaltige (und gemeinsame) Innovation“ veranstaltet.
Die Veranstaltung wurde von Legacoop Agroalimentare, Legacoop Produktion und Dienstleistungen, Coop Italia in Zusammenarbeit mit CCM organisiert.
Davide Faietti, Präsident von CCM, eröffnete gemeinsam mit Cristian Maretti, Präsident von Legacoop Agroalimentare, und Francesca Montalti, Verantwortliche für den Industriesektor bei Legacoop Produktion und Dienstleistungen, einen intensiven Tag des Dialogs, der Vertiefung und des Austauschs.
Ein Treffen, das dem Verständnis der Pflichten, Einschränkungen und Verbote, aber auch der Chancen für Produktinnovationen und der Entwicklung neuer genossenschaftlicher Modelle gewidmet war, die mehr Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit über den gesamten Lebenszyklus von Verpackungen gewährleisten können.
Den Auftakt machte ein Vortrag von Luciano Villani, Verpackungsverantwortlicher bei Coop Italia, der die wichtigsten Bestimmungen der neuen Verordnung und den von Coop Italia erarbeiteten Fahrplan zu deren Umsetzung präsentierte.
Es folgten konkrete Erfahrungsberichte und Fallstudien:
Francesca Sancinelli (Präsidentin von Breplast SpA und geschäftsführende Direktorin von Montello SpA) vertrat die Perspektive der Recycler zu recycelbaren Verpackungen.
Alberto Castellanza (Director Markets and Product Development bei Novamont) beleuchtete die Auswirkungen der Verordnung auf biologisch abbaubare Verpackungen.
Lorenzo Soriani (Vertriebsleiter von CPR System) teilte seine Erfahrungen zu wiederverwendbaren Verpackungen.
Die anschließende Q&A-Session bot Raum für vielfältige Anmerkungen und Perspektiven.
Darauf folgte die Präsentation des Projekts „Agroalimentare-Lieferketten“ durch Francesco Cipolleschi von SCS Consulting, das den Mehrwert intergenossenschaftlicher Zusammenarbeit und ihre Potenziale hervorhob.
Der Tag endete mit einem Ideenlabor zur gemeinsamen Entwicklung neuer Produkte, Dienstleistungen und kreislauforientierter Geschäftsmodelle innerhalb der genossenschaftlichen Verpackungslieferkette.
Ein abschließender Moment, der nicht nur Beiträge und Vorschläge sammelte, sondern auch mögliche gemeinsame Arbeitswege für die Zukunft aufzeigte.
CCM dankt allen organisatorischen Partnern, Referent:innen und den zahlreichen Teilnehmer:innen, die den Erfolg des Workshops ermöglicht haben.
Das Treffen hat die Bedeutung eines gemeinsamen Ansatzes zur Bewältigung der Herausforderungen der neuen EU-Verpackungsverordnung bestätigt und die Grundlage für eine wirklich nachhaltige und kooperative Innovation geschaffen.








